Podiumsdiskussion zu Akzeptanz und Diskriminierung im Sport

14.06.18 um 19 Uhr in Raum A01 0-008, Universität Oldenburg

Zum diesjährigen Motto des CSD Nordwest „Was wollt ihr denn noch? Akzeptanz!“ und zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland beschäftigen wir uns mit der Frage nach Akzeptanz und Vielfalt im Sport. Die Podiumsdiskussion mit politischen Vertreter_innen und Gästen aus Sportvereinen und Fanclubs findet am Donnerstag vor der CSD-Parade, den 14.06.18, an der Universität Oldenburg statt.

Wie wird mit LGBTIQ* Personen in Mannschaften und Sportverbänden umgegangen? Welchen Reaktionen sind Personen ausgesetzt, die sich in ihrem Sport outen? Wie reagieren Fanclubs auf Outings von Spieler_innen und wie unterstützen sie diese? Was sind Gründe, eigene LGBTIQ* Sportverbände zu gründen? Welche Unterstützung von gesellschaftspolitischer Seite wird gebraucht für einen Aufbau von Akzeptanz und einen Abbau von Diskriminierungen? Nach einer Diskussion auf dem Podium sind alle eingeladen, weiter über ihre persönlichen Erfahrungen und die Situation von LGBTIQ* Personen im Sport zu sprechen.

Homoerotik in Sherlock Holmes

„Ich bin nicht schwul. Er vielleicht. Ich weiß nicht. Es spielt keine Rolle“ – Erkunden des homoerotischen Subtextes in Sherlock Holmes und BBCs Sherlock
 
Vortrag am 16.5.18, 18h in A01 0-004
 
Seit der Veröffentlichung der ersten Sherlock Holmes Geschichte „Eine Studie in Scharlachrot“ von Sir Arthur Conan Doyle, ist Sherlock Holmes eine der bekanntesten literarischen Figuren der Welt geworden. Genau so bekannt ist aber auch seine besondere Partnerschaft zu Dr. John Watson, der ihn stets auf seinen Abenteuern begleitet und diese später zu Papier bringt und veröffentlicht.
Der Vortrag wird sich mit der Beziehung zwischen Holmes und Watson befassen und den homoerotischen Subtext erkunden, der sich abzuspielen scheint. Dabei wird die Theorie aufgegriffen Mary Morstan, Watsons Ehefrau, sei nur eine Erfindung um seine Beziehung zu Holmes zu verheimlichen. Des Weiteren werden Schlüsselereignisse der Erzählungen interpretiert und auf die BBC Serie Sherlock übertragen, welche kinematografisch mit vielen queeren und romantischen Elementen arbeitet. Dazu kommt ein Ausblick auf die Effekte dieser Drehweise auf das Publikum und wo die Grenze zwischen Witz und Queerbait liegt.
 
Den Vortrag Spencer Schmaeck, 2. FS Pädagogik/Gender Studies.

Bunte Bühne – für eine bunte Welt!

Anlässlich des internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit (IDAHOTI*), der jedes Jahr weltweit am 17. Mai begangen wird, wollen wir mit euch eine offene, bunte Bühne gestalten – für Akzeptanz, Empowerment und Emanzipation.
In Kooperation mit dem autonomen Feministischen Referat und dem autonomen Schwulenreferat soll ein Abend entstehen, an dem sich alle ausprobieren und wohlfühlen können.
Egal ob Musik, Texte, Theater, Tanz, Akrobatik – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!*
Wir freuen uns besonders über queere Beiträge, die sich an die Thematik des IDAHOTI* anlehnen. Neben Themen wie Geschlecht, Rollenzuschreibungen, sexuellen Identitäten und Diskriminierung steht es euch aber selbstverständlich auch frei, uns eure Ideen vorzuschlagen, die darüber hinausgehen.

Zeitlich sollte euer Beitrag 10-15 Minutennicht überschreiten.

 

Wir sind gespannt auf einen Abend der Vielfältigkeit, der eine heteronormative Sicht auf Menschen und Gesellschaft aufbricht. Unsere Welt ist bunt – lasst uns ihre Farben zeigen!

 

Die Veranstaltung wird in der KuBar, Jade Hochschule Campus Oldenburg, stattfinden und Beginn soll gegen 19 Uhr sein.

Bei Anmeldungen und/oder Nachfragen schreibt gerne eine Mail an:

femref@uol.de oder schwuref@uol.de

 

* Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche sexistische, homo-, bi-, inter-, queer- oder trans*feindliche, rassistische oder in irgendeiner anderen Form menschenverachtende Äußerungen (auch als vermeintlicher “Witz”) auf unserer bunten Bühne keinen Platz haben.

Film „120bpm“ – ACT UP – französischer AIDS-Aktivismus

Das Autonome Schwulenreferat zeigt am 20.3.18 um 18h im BIS-Saal den Film „120bpm“. Mit radikalen Aktionen versucht die Aktivist_innengruppe ACT UP in Paris Druck auf die Regierung und Pharmakonzerne auszuüben, um sexuelle Aufklärung und die Entwicklung neuer Medikamente gegen AIDS voranzutreiben. Die Krankheiten greift in Frankreich wie auch in anderen Teilen der Welt um sich, doch Informationskampagnen, offene Gespräche und vor allem wirksame Medikamente fehlen. Der Film zeichnet die Aktionen der Gruppe ACT UP nach und lässt die Zuschauer_innen Teil werden an dem persönlichen Krankheitsverlauf eines HIV-positiven Aktivisten.
Das Schwuref zeigt den Film auf Französisch mit Untertiteln. Danach besteht die Möglichkeit eines offenen Gespräches zum Aktivismus in Deutschland mit der AIDS-Hilfe Oldenburg.
Trailer und weitere Infos: http://www.120bpm-film.de