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Auf dieser Seite weisen wir auf aktuelle Veranstaltungen hin und informieren euch über Aktuelles vor Ort.

SommerSemester 2022

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Wir wünschen euch allen eine schöne und entspannte Vorlesungsfreie Zeit

CSD Nordwest 2022

Das Autonome Schwulenreferat und der Allgemeine Studierenden-Ausschuss der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (AStA) unterstützen den Christopher Street Day Nordwest in Oldenburg und rufen zur Teilnahme auf.

Wir laden die Studierenden sowie auch alle anderen Uniangehörigen ein, mit uns an der CSD-Parade und den Begleitveranstaltungen in der CSD-Woche unter unserem Leitsatz „Mit uns sicher durchs Studium“ teilzunehmen.

Am Freitag, 10. Juni um 19:30 Uhr sind Gianni Jovanovic und Oyindamola Alashe zu Gast im CineK (Kulturetage Oldenburg) und lesen aus ihrem Buch„Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit“, das vor kurzem erschienen ist. Gianni ist Rom, schwul, Aktivist, Performer und Unternehmer. In seinem Buch erzählt der 43-Jährige gemeinsam mit der Journalistin Oyindamola Alashe die Geschichte seiner Selbstermächtigung und entwirft die Vision einer diversen, antirassistischen Gesellschaft. Die Lesung ist Teil der “CSD Filmrolle”, die mit unserer Unterstützung gemeinsam mit Rollenwechsel von Na_Und gestaltet wird.

In einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 16. Juni setzen wir uns um 17 Uhr im BIS-Saal der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit dem Thema „LSBTIQ* und Flucht“ auseinander. Dabei wollen wir gemeinsam mit lokalen Politiker*innen und bundesweit engagierten gesellschaftspolitischen Gruppen über die Schwierigkeiten von geflüchteten LSBTIQ*-Personen sprechen sowie in einem offenen Dialog nach konstruktiven Lösungsansätzen für ihre Lage in Deutschland und besonders in Oldenburg suchen.

Am Freitag, 17. Juni um 18 Uhr zeigen wir im Raum des Autonomen Schwulenreferates im AStA-Trakt (M1-160) den Film „Die Fans“ des russischen Regisseurs Seva Galkin, der basierend auf wahren Begebenheiten den Fragen nach Brutalität und Homophobie, Männlichkeit und Identität sowie Zugehörigkeitsgefühl und Überleben im heutigen Russland nachgeht. Zur Krönung des Programms nehmen wir am Samstag, 18. Juni als Fußgruppe an der Parade teil und laden Alle ein, mit uns an diesem Tag für eine vielfältige Bewegung und die Akzeptanz ebendieser auf die Straßen zu gehen

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Logo LSVD Berlin-Brandenburg

1. Mai 2022 – Gedenken an die homosexuellen Häftlinge des KZ Sachsenhausen
77. Jahrestag der Befreiung

Anlässlich des 77. Jahrestages der Befreiung des KZ Sachsenhausen laden der Gesprächskreis Homosexualität der Ev. Adventkirche Berlin-Prenzlauer Berg und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Berlin-Brandenburg zum Gedenken an die homosexuellen Häftlinge des KZ Sachsenhausen ein. Im Fokus des diesjährigen Gedenkens steht Paul O’Montis, Paul Wendel mit bürgerlichem Namen. Ralf Raber wird sein Buch „Beliebt bei älteren Damen und jüngeren Herren. Paul O’Montis – Biografie eines Vortragskünstlers” vorstellen. Vor der Gedenkveranstaltung werden in der Stadt Oranienburg zwei Stolpersteine gereinigt. Für die Hin- und Rückfahrt zur Gedenkstätte stellen die Veranstalter einen kostenlosen Bus-Transfer zur Verfügung (Anmeldung hier).
 
10:00 Uhr: Abfahrt des Busses ab U Nollendorfplatz, 10787 Berlin, mit Zwischenstopp und der Möglichkeit zum Zustieg am Ludolfingerplatz (S Frohnau), 13465 Berlin
 
12:00 Uhr: Gedenken und Reinigen der Stolpersteine für die Opfer der Mordaktion Klinkerwerk,
Stolperstein für Ernst Homuth († 17.07.1942), Julius-Leber-Straße 26, 16515 Oranienburg,
Stolperstein für Walter Schneider († 10.07.1942), Kanalstraße 27, 16515 Oranienburg,

anschließend Busfahrt zur Gedenkstätte
 
14:00 Uhr: Begrüßung zum dezentralen Gedenken an die homosexuellen Häftlinge des KZ Sachsenhausen,
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Platz vor dem Neuen Museum,
anschließend Redebeiträge vor der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus von:Ralf Raber – Autor „Beliebt bei älteren Damen und jüngeren Herren. Paul O’Montis – Biografie eines Vortragskünstlers“
Dr. Astrid Ley, stellvertretende Leiterin der Gedenkstätte Sachsenhausen
Lothar Dönitz (Gesprächskreis Homosexualität der Ev. Adventkirche Berlin-Prenzlauer Berg)
Ulrich Keßler (LSVD Berlin-Brandenburg) 
15:30 Uhr: Zentrale Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung,
Gedenkort Station „Z“,
anschließend Rückfahrt mit dem Bus zum U Nollendorfplatz mit Zwischenstopp und der Möglichkeit zum Ausstieg am Ludolfingerplatz (S Frohnau)

Quelle: https://www.sendcockpit.com/appl/ce/software/code/ext/_ns.php?&uid=0856a3fc43d695fcecbf9f502ca340cb

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WinterSemester 2021/2022

Aufruf zu einer Gegendemonstration

Hannover zeigt Haltung mit Gegendemonstration zum geplanten Autokorso © Freundeskreis Hannover

HANNOVER. Der Freundeskreis Hannover e.V. ruft stellvertretend für die Stadtgesellschaft am Sonntag zu einer Gegendemonstration auf. Anlass ist ein angemeldeter Autokorso, der sehr leicht als Unterstützung des Krieges gegen die Ukraine verstanden werden kann.

Matthias Görn, Organisator und Vorsitzender Freundeskreis Hannover: „Hannover zeigt Haltung für eine sofortige Beendigung des Krieges. Ein ähnlicher Korso hatte bereits in dieser Woche in Berlin für große Empörung gesorgt. Daher wollen wir zusammen mit allen Bürger*innen ein starkes Zeichen setzen. In Hannover leben auch viele friedliebende Menschen mit Wurzeln in Russland. Viele von Ihnen verurteilen wie wir alle die furchtbaren Ereignisse in der Ukraine und engagieren sich für Geflüchtete. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie in unserer Mitte angefeindet oder ausgegrenzt werden. Unsere Stärke ist das Miteinander. Daher stehen wir Seite an Seite und zeigen unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.“

Beginn:            ab 13.00 Uhr

Ort:                  Bereich Aegiendientorplatz/Friedrichswall

Aktion:             Entlang der Wegstrecke des Autokorsos Bildung einer Menschenkette / Spalier mit ukrainischen Fahnen / Bannern / Plakaten gegen den Krieg und für Solidarität mit der Ukraine

Ein Auto-Korso mit hunderten Teilnehmern in Berlin, die für Russland demonstrieren, hatte Anfang der Woche für große Empörung gesorgt. Hierbei wurde u.a. auch das „Z“-Symbol gezeigt. Ein entsprechender Autokorso wurde für Sonntag auch für Hannover angemeldet, der sehr leicht als Unterstützung des Krieges gegen die Ukraine verstanden werden kann.

Quelle: https://stadtreporter.de/hannover/news/verschiedenes/hannover-zeigt-haltung-mit-gegendemonstration-zum-geplanten-autokorso

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Stellungnahme des Autonomen Schwulenreferates an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zur gegenwärtigen Situation in der Ukraine

Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine hat uns alle zutiefst schockiert und erschüttert. Für uns ist diese brutale Aggression ein Angriff auf demokratische Rechte und freie friedliche Entwicklung nicht nur der Ukraine sondern des ganzen Europas.

Die russlädische autoritäre Regierung unterdrückt seit langem die Rechte und Freiheiten der Bürger*Innen in Russland. Eine der am meist diskriminierten Gesellschaftsgruppen sind die LGBTI* Menschen. Bereits seit vielen Jahren instrumentalisiert die russlädische Führung die Homophobie in ihrem propagandistischen Kampf gegen den Westen. So wurde im Jahre 2012 in Russland das menschenunwürdige Gesetz über das Verbot der s.g. „homosexuellen Propaganda“ verabschiedet, was schließlich zu zunehmenden Verfolgungen aller LGBT-Aktivist*innen und einfachen Schwulen und Lesben führte. Homophobe Rhetorik ist ein Teil der Verschärfung des repressiven militaristischen Regime Putins, das am 24. Februar 2022 einen offenen Krieg gegen einen souveränen europäischen Staat ausgelöst hat.    

Die Ukraine sucht ihren Weg zur Demokratie und Freiheit. Auch in Bezug auf LGBT-Rechte hat sie in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte gemacht.  Seit 2015 wird in der ukrainischen Hauptstadt[1] Kyiv Pride[2] veranstaltet. 2018 hat unser Referat im Rahmen einer Veranstaltungsreihe ein Treffen mit Aktivist*Innen und Teilnehmer*Innen des Kyiv Prides organisiert, wo wir uns neben einer öffentlichen Filmvorführung und Fotoausstellung ausführlich über die Rechte der Schwulen und Lesben in der Ukraine ausgetauscht haben.

Wir verurteilen den Krieg gegen die Ukraine aufs Schärfste und fordern von der deutschen aber auch der europäischen Politik mehr aktive Unterstützung für die Ukraine gegen die russländische Invasion.

Wir verfolgen die Geschehnisse mit Schmerz und Tränen weiter und wir werden alles tun, was in unserer Kraft liegt, um den LGBTQ*-Menschen zu helfen, die sich gezwungen sehen, die Ukraine aber auch Russland zu verlassen und nach Deutschland zu kommen.

Wir wenden uns an alle LGBTQ*-Menschen: Wenn ihr euch bereits in Oldenburg befindet und Unterstützung braucht, schreibt uns ohne zu zögern an. Wir versuchen unser Bestes, um euch zu helfen. Unsere Kontaktdaten für die Beratung: schwuref@uol.de

Wir wünschen eine friedliche demokratische Zukunft für alle Menschen sowohl in der freien Ukraine als auch im freien Russland.

Euer Team des Autonomen Schwulenreferates

Autonomes Schwulenreferat

Carl von Ossietzky Universität

Uhlhornsweg 49-55

26111 Oldenburg

Telefon 0441 798 25 78

www.schwulenreferat.uni-oldenburg.de


[1] Ukrainische Hauptstadt und die größte Stadt der Ukraine dt. Schreibweise Kiew (ukrainisch  Київ / Kyjiw [ˈkɪjɪu̯]; siehe auch zur Schreibweise des Ortes)

[2] https://kyivpride.org/

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// PARAGRAPH 175

24. JANUAR 2022, 20:00 Uhr im Cine-K

Paragraph 175
ÜBER DEN FILM
Der Film erzählt die Lebensgeschichten von mehreren Männern und Frauen, die von den Nazis wegen ihrer Homosexualität aufgrund des § 175 verfolgt wurden. Zwischen 1933 und 1945 wurden 100.000 Personen aufgrund des § 175 verurteilt, in der Mehrzahl zu Gefängnis- oder Zuchthaushaft.
10.000 bis 15.000 Personen wurden in Konzentrationslagern inhaftiert, davon überlebten 4.000 bis Kriegsende. Von diesen Personen konnten im Jahr 2000 nur noch weniger als zehn Lebende gefunden werden. In der Dokumentation Paragraph 175 erzählen sechs dieser ehemals Inhaftierten, viele bereits weit über 90 Jahre alt, zum ersten Mal ihre Lebensgeschichte und schließen damit eine historische Lücke. Der Film wurde im gleichen Jahr auf der Berlinale mit dem Teddy-Award ausgezeichnet.
(Quelle)
Eine Veranstaltung des Medienbüro Oldenburg, unterstützt durch den Push Up Club. 

https://www.cine-k.de/programm/film/paragraph-175/

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Liebe Leute,

Der Vortrag: „Memories of Stonewall? Erinnern und Vergessen homosexueller Bewegungen auf Pride-Paraden“ von Dr. Phil. Lüder Tietz am 20.01.2022 muss leider abgesagt werden.

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Wir trauern um Steve Bronski

Steve Bronski von Bronski Beat ist tot

Der musikalische Kopf des Synthie-Pop-Trios ist im Alter von 61 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben

Er war der Mann im Schatten, gleichzeitig der Namensgeber der Band: Steve Bronski stand bei der Synthie-Pop-Band Bronski Beat am Keyboard und galt als musikalischer Kopf des Trios. Aus dem Schatten zu treten war ein wesentliches Anliegen der Band, die aus den drei schwulen WG-Mitgliedern Jimmy Somerville, Larry Steinbachek und Bronski bestand.

Bronski hieß eigentlich Steve Forrest und kam wie Somerville aus Glasgow, wo er 1960 auf die Welt gekommen war. In London begannen die drei zusammen Musik zu machen und waren von der Passivität der Schwulenszene erstaunt, die es erduldete, dass Männer in Großbritannien erst mit 21 Jahren Sex miteinander haben durften – alles darunter war kriminalisiert.

Widerstand

Bronski Beat waren eine Band, die das ändern würde. Die Zeiten standen ohnehin auf Sturm, die Premierministerin Margarete Thatcher war für viele liberale Kräfte ein Feindbild, sodass sich allerorts Widerstand formierte. Auch in der Musik.

Die drei begannen live aufzutreten, und der Legende nach erhielten sie bereits nach wenigen Konzerten ein Angebot der Plattenfirma London Records. 1984 veröffentlichten sie ihr Debüt The Age of Consent. Dem Titel entsprechend notierte die Innenhülle eine Reihe von Ländern und ab wann Männer dort einvernehmlichen Sex haben durften sowie die Nummer einer Beratungshotline.

Schwule Hymne

Mit programmatischen Songs wie Smalltown BoyWhy oder It Ain’t Necessarily So verzeichneten Bronski Beat nationale und internationale Hits. Smalltown Boy erzählte die Geschichte eines schwulen Teenagers, der aus seiner Heimat in die große Stadt flieht – und wurde eine Hymne der Schwulenbewegung.

Die eingängigen Melodien vom Keyboard kamen von Steve Bronski, hochgepitcht wurden diese im Sinne von Donna Summers Welthit I Feel Love in eine Form, die nach einem Summer-Zitat “Hi NRG” genannt wurde, ein Primat der Electronic Dance Music.

Gemeinsam mit Marc Almond (Soft Cell) nahmen Bronski Beat Summers I Feel Love tatsächlich auf, gepaart wurde die Version mit John Leytons Song Johnny Remember Me zu einer sich verzehrenden schwulen Discowumme von fast sechs Minuten Länge – noch ein Hit.

1985 verließ Somerville die Band, Bronski machte mit verschiedenen Sängern noch zwei Alben lang weiter, Veröffentlichungen gab es 1995 und 2017. Nun ist Steve Bronski an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben, er wurde 61 Jahre alt.

(Quelle: https://www.derstandard.de/story/2000131806253/steve-bronski-von-bronski-beat-ist-tot, Karl Fluch, 10.12.2021)

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BUDDIES

Buddies
BUDDIES
Regie: Arthur J. Bressan Jr. | USA | 1985 | 81 Min.

Freier Eintritt! Veranstaltet vom Autonomen Schwulenreferat und Autonomen Referat für behinderte und chronisch kranke Studierende der Uni Oldenburg zum Welt-Aids-Tag 

„Buddies“ war 1985 der erste Spielfilm über die Aids-Epidemie. Jetzt kehrt Arthur J. Bressan Jr.s Meilenstein des schwulen Kinos in restaurierter Fassung zurück.

New York im Sommer 1985. Der 25-jährige schwule Schriftsetzer David will etwas gegen die Aids-Epidemie tun und meldet sich freiwillig bei einem Community-Programm an, das “buddies” an Menschen vermittelt, die von HIV betroffen sind. So lernt er den 32-jährigen Aktivisten Robert kennen, der nach seiner Erkrankung von Partner und Freunden im Stich gelassen wurde. In einem kleinen Krankenhauszimmer reden die zwei jungen Männer über ihr Leben, die richtige Haltung zum Schwulsein, über leidenschaftlichen Sex und die Angst vor dem Tod. Dann verschlechtert sich Roberts Zustand rapide…

Bressan Jr.s Film ist eine zutiefst berührende Studie über Leben und Sterben zu Zeiten von Aids – und ein zeitloses Dokument schwuler Solidarität.

Bitte beachten!!!

Ab Mittwoch, 1.12. gilt im Cine k die 2G Plus-Regelung. Bitte bringt euren Impf- oder Genesenennachweis, einen aktuellen Schnelltest (PCR oder Testcenter-Schnelltest), euren Lichtbildausweis und etwas mehr Zeit vor dem Film mit.

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// „Grosse Freiheit

Liebe Leute, die ein Interesse an Menschenrechten und der Repräsentanz queerer Communities haben,
mit großer Vorfreude möchten wir euch über den anstehenden Kinostart am 18. November des neuen Films “GROSSE FREIHEIT” (Jurypreis der Sektion “Un Certain Regard” Festival de Cannes 2021 und offizieller Kandidat für den Oscar “Bester Internationaler Film” aus Österreich), informieren. 


Sebastian Meises Film erzählt eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern, die nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt und in den frühen 1970er Jahren endet. Es ist eine Zeit, in der Hans Hoffmann (Franz Rogowski) aufgrund des §175 regelmäßig inhaftiert ist und die Kämpfe und die harte Realität eines schwulen Mannes in dieser Zeit beschreibt. Im Gefängnis lernt er Viktor Bix (Georg Friedrich), einen verurteilten Mörder, kennen und im Laufe der Jahre entwickelt sich zwischen ihnen eine zarte Liebe.

Der Film behandelt Themen wie Diskriminierung von Homosexuellen, verbotene Liebe, Justiz, Trauma, Entmenschlichung, gleichzeitig aber auch Solidarität und Hoffnung.


>in Oldenburg läuft der Film ab dem 18.11. im Casablanca!

https://www.casablanca-kino.de/filme/grosse-freiheit-23711/

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// Ankündigung der Vollversammlung des Autonomen Schwulenreferates und Wahl der Referenten, des Finanzbeauftragten und des stellvertretenden Finanzbeauftragten

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Vielfalt! theater wrede + zeigt Tanzperformance Cultural Drag

Cultural Drag

Cultural Drag

+ Theater mit wenigen Worten + The knowledge of German language is not necessary for this dance performance. Ein Gastspiel von TachoTinta/ Guest performance by TachoTinta Fr 05.11.21 20h 00 Sa 06.11.21 20h 00 Fr 03.12.21 20h 00 Sa 04.12.21 20h 00 

Eintritt*:

Normal 22,00 €
Ermäßigt 12,00 €

*Im Vorverkauf
Preise plus Gebühren

Für diese Veranstaltung gilt das Kulturticket: Alle Studierenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erhalten daher verfügbare Restkarten am Veranstaltungsabend kostenlos. Um Restkarten zu erhalten, ist es wichtig, das Semesterticket oder die Campuscard an der Kasse vorzuzeigen.


+ Theater mit wenigen Worten + Für dieses Gastspiel werden keine Deutschkenntnisse benötigt. Der Sprachanteil ist gering./ The knowledge of German language is not necessary for this dance performance. Only a small part is spoken. +

#vielfalt, #diversity, #diversidad, #多樣性, #cihêrengî , #çeşitlilik, #ladiversité, #다양성

Übertreiben, überspitzen und das Leben zur Show erklären – „Cultural Drag“ ist eine zeitgenössische Tanzperformance der kulturellen Missverständnisse, eine Drag-Show der kulturellen Identitäten. TachoTinta wagen das Experiment und spielen mit Erwartungen, Zuschreibungen und Wahrnehmungen. Dazu nutzen sie, als internationlae Expert:innen in kulturellen Missverständnissen (Südkorea, Mexiko, Türkei, Deutschland, Frankreich) die Mittel des Drags und erklären das Leben zur Show! Es geht nicht darum was du bist, sondern darum, was du wirst! #Respektohneklischees.

Persönliche Erfahrungen mit Rassismus und Ausgrenzungen drängen uns immer wieder zum Nachdenken über Kultur, Identität und Transkulturalität. Die Konfliktpotenziale und Chancen im Zusammenleben, die eigenen Klischees und Stereotype, die wir über uns und Andere treffen, loten Cultural Drag mit tänzerischen und performativen Mitteln aus und beleuchten diese. Kein einfacher Vorgang, aber einer der unumgänglich für ein gesellschaftliches Miteinander ist.

Dance performance of cultural misunderstandings

„Cultural Drag“ is a contemporary dance performance of cultural misunderstandings. TachoTinta hazard to experiment and play with the viewers expectations, ascriptions and perceptions. To do so, they use the means of drag and declare life to a show! It’s not about what you are, but about what you become! #Respectwithoutclichés. In their drag show, TachoTinta and guests explore and illuminate clichés and attributions with dance and performative means – for social coexistence without discrimination.

Cultural Drag ist eine Koproduktion von TachoTinta und dem Ringlokschuppen Ruhr, in flausen+ Koproduktion mit dem E-Werk /Südufer Freiburg und der Theaterwerkstatt Pilkentafel. Das Kollektiv erhielt 2019 das flausen+stipendium und wurde für das HUNDERTPRO Festival 2019 im Ringlokschuppen Ruhr eingeladen. Beide Anlässe gaben den Anlass zur weiteren Zusammenarbeit im Rahmen von Cultural Drag. Diese Tanzperformance ist die erste abendfüllende Arbeit von TachoTinta. Die Gruppe entwickelt seit 2017 zahlreiche kürzere Produktionen von Tanzperformances, die sie auf Festivals in Deutschland und Südkorea zeigen.


Konzept: TachoTinta // Kreation/Performance: Silvia Ehnis Perez Duarte, Mijin Kim, Seulki Hwang, Enis Turan// Dramaturgische Beratung: Robin Junicke// Stage Design: Charlotte Ducousso // Sound Design: Vincent Michalke //Technik RLS: Stefan Göbel// Projektleitung: Josefine Pfütze

Die Produktion wurde gefördert von: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Kulturbüro der Stadt Flensburg

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ARE WE LOST FOREVER

Regie: David Färdmar | Schweden | 2020 | 103 Min. Reihe: Queer Monday

Gemeinsames Kinobesuch: 18. OKTOBER 2021, 20:00 Uhr im Cine-K

Are We Lost Forever

ÜBER DEN FILM

Hampus und Adrian trennen sich nach einer jahrelangen Beziehung. Hampus empfindet vor allem Erleichterung: Zu oft wurde er von seinem Ex verletzt und enttäuscht. Doch Adrian trauert tief und weiß nicht, wie er ohne Hampus weiterleben soll. Selbst als beide neue Partner finden, kann Adrian seine große Liebe nicht vergessen …

Der schwedische Regisseur David Färdmar erzählt einfühlsam und authentisch von den Scherben einer zerbrochenen Beziehung und der leisen Hoffnung auf einen Neuanfang.

Bitte beachten! ÄNDERUNG AB DO, 14. OKTOBER!

Bis Mi, 13. Oktober gilt weitherin die 3G-Regelung. 
Ab Do, 14. Oktober gilt im Cine k die 2G Regelung. Bitte bringt euren Impf- oder Genesenennachweis und einen Lichtbildausweis mit. Bei Kindern/Jugendlichen unter 18 Jahren genügt als Nachweis der Schülerausweis oder ein Testnachweis.

Außerhalb der festgelegten Plätze in den Kinosälen und im Foyer gilt weiterhin Maskenpflicht. Der Mindestabstand im Kinosaal wird ab dem 14. Oktober aufgehoben. Weitere Infos zu den Hygienebestimmung

SommerSemester 2021

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// POSTCARDS FROM LONDON

13. SEPTEMBER 2021, 18:00 Uhr im Cine-K

Postcards from London

Regie: Steve McLean | Großbritannien | 2018 | 90 Min.
Reihe: CSD Filmrolle

ÜBER DEN FILM
Freier Eintritt!

Jim kommt nach London, um in der großen Stadt sein Glück zu finden. Doch schon in der ersten Nacht wird er ausgeraubt und muss auf der Straße übernachten. Dort hört er von „The Raconteurs“, einer Gruppe von feingeistigen Männer-Escorts mit enzyklopädischem Wissen über die schönen Künste, die sich auf das geschliffene Gespräch vor und nach dem Sex spezialisiert haben. Jim schließt sich den Jungs an und steigt schnell vom naiven Anfänger zur gefragten Begleitung und Künstler-Muse auf. Doch erleidet am Stendhal-Syndrom, das ihn beim Anblick wahrer Kunst in Ohnmacht und in Tableau vivants seines Lieblingsmalers Caravaggio fallen lässt. Doch Jims Übersensibilität eröffnet ihm auch ganz neue Möglichkeiten …
Regisseur Steve McLean siedelt seine selbstironische Ode an die Kunst der käuflichen Liebe in einem hochstilisierten Soho der Gegenwart an, in dem Escorts als die einzig wahren Träger schwuler Kulturgeschichte gelten. Jims Coming-of-Age-Geschichte ist eng verwoben mit queeren Filmklassikern wie Pasolinis „Accatone“, Fassbinders „Querelle“ und Van Sants „My Own Private Idaho“. In der Hauptrolle glänzt der britische Nachwuchsstar Harris Dickinson, der seit Eliza Hittmans preisgekröntem Jugenddrama „Beach Rats“ (2017) zu einem der aufregendsten Darsteller seiner Generation zählt.

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// Das 12. QUEER FILM FESTIVAL OLDENBUrG

VOM 26. – 30.08.2021 im Cine K

Liebe Kinofreund*innen,

wir schreiben das Jahr 2021, noch immer auf der abenteuerlichen Reise, Kino im Angesicht Coronas möglich zu machen. Nach eurem großartigen Publikumszuspruch im letzten Jahr setzen wir erneut auf echte Begegnung statt Online-Festival, ziehen weiter vor in den Sommer.
Fünf bunte Abende, teils draußen im Hof der Kulturetage, teils drinnen in Halle oder Studio (immer aber regensicher geplant). Wie in jedem Jahr dabei die Wahl des Publikumspreises „Bester Kurzfilm“ und nun auch wieder die „Queerotics“, das Kino der Gelüste!
So ein Queer Film Festival ist neben dem reinen Filmegucken wichtiger Ort von Begegnung in und mit der Szene. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass die bestehende Vielfalt queerer Lebensmöglichkeiten in nicht diskriminierenden Bildern sichtbar wird. 
Wir freuen uns auf euch! 


Stay proud! Euer QFFOL-Team | www.qffol.de

Wichtige Info: Bei schlechtem Wetter werden die Draußen-Veranstaltungen nicht abgesagt, sondern in die Halle der Kulturetage verlegt. Der Einlass in Halle und Studio beginnt 30 Minuten und draußen 60 Minuten vor Filmbeginn.

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// QueerReads Oldenburg – neuer queerer Buchclub

erstes Treffen am 17.07.2021 um 15:00 im Hempels

Queerer Buchclub: »Ob lesbisches Pärchen oder Trans-Mann, in queerer Literatur haben wir uns unseren Platz erkämpft. Wer sind wir? Die LGBTIQIA* Community. Dabei ist unser Weg nicht leicht gewesen und bei Weitem noch nicht zu Ende. In Europa müssen wir zwar nicht mehr wie einst Oscar Wilde in den 1890ern um unsere Freiheit fürchten, dennoch stoßen wir oft noch auf Diskriminierung und Gewalt. Wir wissen auch um das Leid vieler anderer Autor:innen draußen in der großen, weiten Welt, welche tagtäglich um ihre Existenz bangen müssen. Aus diesem Grund möchten wir Euch einladen, mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen, eine Zeit- und eine Weltreise zu unternehmen kreuz und que(e)r durch die Literatur. Dabei sollen die eigenen Interessen im Vordergrund stehen. Straight Allies sind ausdrücklich willkommen! In Zukunft alle zwei Wochen samstags zur selben Uhrzeit.«

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// Online-Tagung

„QUE(E)RULIERT! Praktiken des Störens in Kunst / Medien / Wissenschaft”

(02.07.-03.07.2021)

in Kooperation mit dem Institut für Kunst und visuelle Kultur, C. v. O. Universität Oldenburg

Die Tagung nimmt emanzipatorische Potenziale von Praktiken in Kunst, Medien und Wissenschaft seit 1980 in den Blick, die Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Sexualität und Begehren que(e)rulierend entgegentreten. Als Querulant_Innen (abgleitet vom lateinischen queri – ‚(be)klagen‘) werden Personen bezeichnet, die trotz geringer Erfolgsaussichten hartnäckige, zähe und die Institution strapazierende Kämpfe vor allem mit Gerichten und Behörden auf sich nehmen, um ihre Forderungen durchzusetzen. Der politische, wissenschaftliche, aktivistische und/oder künstlerische Mehrwert solch einer nörgelnden und kritischen Haltung liegt im Anstoßen notwendiger Veränderungs- und Transformationsprozesse und, in Anlehnung an die Denkfigur des feminist killjoy (Sara Ahmed), nicht zuletzt auch in der Freude am beharrlichen Infrage-Stellen, Widerständig-Sein und Spaß-Verderben. Die Tagung lädt dazu ein, das Que(e)rulieren als künstlerische sowie kunst- und medienwissenschaftliche Praxis und (Forschungs-)Haltung positiv um- und neuzubesetzen und stellt sich damit in die Tradition queerer, queer-feministischer und/oder feministischer Strategien der resignifizierenden Aneignung von pejorativen Zuschreibungen.

Mit BEITRÄGEN von Cornelia Bartsch, Ulrike Bergermann, Kerstin Brandes, Jakob Claus, Atlanta Ina Beyer, Antke A. Engel, Anke Fischer, Natascha Frankenberg, Alexander Henschel, Linda Hentschel, Katharina Hoffmann, Katrin Köppert, Renata Kutinka, Petra Löffler, Nanna Lüth, Rena Onat, Sylvia Pritsch, Rahel Puffert, Claudia Reiche, Annika Lisa Richter, Pia Schlechter, Andrea Seier, Oona Valarie Serbest, Sophie Sexon / Boris Gay, Andrea Sick, Lüder Tietz, Lukas Töpfer, Wiebke Trunk, Brigitte Vasicek, Tobias Vogt, Helene von Oldenburg und Silke Wenk.

Weitere Informationen (Programm, Anmeldemodalitäten, usw.) .

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 Logo LSVD
 VERANSTALTUNG
LSBTI-Aktivist*innen aus Polen berichtenOnlinetalk mit Vertreter*innen des Rechtshilfefonds „Prawo Nie Wyklucza“
16.05., 18:00 Uhr:
 
 
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In Polen findet seit Monaten ein Kulturkampf mit immer bedrohlicheren Auswirkungen für Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) statt. Politiker*innen der Regierungspartei PiS, Bischöfe der katholischen Kirche und Initiativen christlich-fundamentalistischer Gruppen dämonisieren LSBTI als Gefahr für Kinder, Familien und die polnische Identität. Mit ihren Angriffen befeuern sie alltäglichen Hass und Gewaltattacken. Die Lebenssituation für LSBTI in Polen ist gefährlich.
 
Der Rechtshilfefonds „Prawo Nie Wyklucza“ (dt.: Das Recht schließt nicht aus) kämpft für gleiche Rechte und unterstützt LSBTI, die gegen ihre Diskriminierung kämpfen wollen und dafür Rechtsbeistand benötigen. Mit dem Fonds werden Kosten für Prozessführung und anwaltlichen Beistand übernommen. Wir haben zu Spenden für den Fonds aufgerufen. Bislang konnten wir 5.000,-€ sammeln und überweisen.
 
Am Vorabend des Idahobit 2021, am Sonntag, den 16.05., 18:00 Uhr haben wir Milena Adamczewska-Stachura (Verein „Miłość Nie Wyklucza“) und den Juristen Prof. Dr. Jakub Urbanik von der Universität Warschau zu einem Onlinetalk eingeladen. Die beiden Aktivist*innen haben den Rechtshilfefonds „Prawo Nie Wyklucza“ gegründet. Sie berichten über die aktuelle Situation in Polen, von den anstehenden Klagen und wie die Spenden die juristische Auseinandersetzung mit der polnischen Regierung ermöglichen.
 
Moderiert von LSVD-Bundesvorstand Alfonso Pantisano. Der Talk findet auf Englisch statt.
 
Wann: Sonntag, den 16.05., 18:00-19:30 Uhr. Der Talk wird live auf der Facebookseite des LSVD übertragen.
 
Um den Talk zu sehen, braucht es kein eigenes Facebookprofil. Der Link ist öffentlich. Für die all diejenigen mit Facebookprofil: Klickt jetzt schon auf den Link und dann auf „Erinnerung erhalten“, um die Liveübertragung nicht zu verpassen.
 
Der Rechtshilfefonds gehört zu dem Verein „Miłość Nie Wyklucza“ (Liebe Schließt Nicht Aus), einer polnischen Nichtregierungsorganisation, die sich seit 2009 für die rechtliche Gleichstellung von LSBTI in Polen einsetzt.

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// “Gemeinsam statt allein!”

Die Coronavirus-Pandemie hat das soziale Leben für viele Menschen zeitweise zum Erliegen gebracht oder zumindest sehr erschwert. Gerade viele marginalisierte Gruppen treffen die Einschränkungen besonders, so auch die LGBTQIA+-Community. Viele bekannte Treffpunkte sind geschlossen, Veranstaltungen können nicht oder nur im Online-Format stattfinden, Beratungseinrichtungen sind eingeschränkt in ihrer Arbeit. Für viele stellt sich die Frage: Wo finde ich jetzt Unterstützung? An wen kann ich mich wenden? Welche Beratungs- und Kontaktmöglichkeiten gibt es, und wer sitzt da eigentlich am anderen Ende der Leitung? Das BeRef (Referat für behinderte und chronisch kranke Studierende) gemeinsam mit dem SchwuRef der Uni Oldenburg haben sich für euch umgeschaut und stellen euch in dieser Reihe verschiedene Kontakt- und Beratungsstellen vor.

Alle Folgen findet ihr auf 

Wir sagen Danke allen Menschen, die in diesen schweren Zeiten andere Menschen unterstützen und wir sind zuversichtlich, dass bald wieder bessere Zeiten für uns alle kommen werden. Bleibt gesund und denk dran – Zusammen sind wir stark!  

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WinterSemester 2020/2021

 // Ankündigung der Vollversammlung des Autonomen Schwulenreferates und Wahl der Referenten, des Finanzbeauftragten und des stellvertretenden Finanzbeauftragten
Aushang  

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// Lesung mit Julian Mars am 30.11.2020

18:15 Uhr

 über Folgenden Link

https://studconf.uol.de/b/evg-cja-8hh-5kh

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// Queer Film Festival Oldenburg

 

 

// CSD 2020

 

// “What do people do with porn?

Workshop

Der Workshop “What do people do with porn? am 18.1.19 muss wegen Krankheit des Referenten leider abgesagt werden.

Vollversammlung Autonomes Schwulenreferat – 15. November 2017

Exkursion zum Schwulen Museum* – Fenster zum Klo

Wir laden euch ein mit uns auf eine Exkursion zur Vernissage der Ausstellung „Marc Martin: Fenster zum Klo – Public toilets & private affairs“ zu kommen. Passend zur Ausstellung haben wir bereits zwei Bücher für die Schwuref-Bibliothek beschafft letztendlich können wir uns vorstellen, aus dem Themenkomplex Klappen/Untergrund/Parallelwelten eine Veranstaltung in Oldenburg zu destillieren. Spannend an öffentlichen Toiletten ist, dass sie von vielen Menschen gemieden oder verachtet werden, sie aber die schwule Geschichte geprägt haben und im heutigen Leben doch noch eine Rolle spielen.

Das Autonome Schwulenreferat bezuschusst Exkursionsteilnehmer_innnen in den Fahrtkosten nach Berlin bis maximal einer Höhe des Bahncard50-Tarifs einer Bahnfahrt in der zweiten Klasse. Bitte meldet euch bis Dienstag, 13. November 2017 unter schwuref@uni-oldenburg.de an.

Ankündigung des Schwulen Museums*

„…Marc Martins beschäftigt sich mit urbanen Phantomen im Zusammenspiel mit männlichen Vorstellungswelten. Seine Fotos entlocken den Schattenseiten ihren heimlichen Glanz. Auch seine Hinwendung zu den Klappen ist nicht ganz harmlos. In seiner Betrachtungsweise überlagern sich die Epochen. Er bevorzugt die dreckige menschliche Realität gegenüber steril anmutenden gesellschaftlichen Erwartungen. Daher begnügt er sich nicht mit den Klischees über die letzten Überbleibsel einer verlorenen Vergangenheit, sondern er haucht ihnen mit aktuellen Inszenierungen, mit Zeugenberichten, mit Anekdoten und Archivdokumenten, die er über die Jahre aufgelesen hat, neues Leben ein.“

Vernissage Marc Martin(pdf)

Schwules Oldenburg kennenlernen – vom Studium entspannen

Am Freitag, 03. November 2017 um 18 Uhr

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