Lesebühne zum Weltaidstag

03.12.2019, 20 Uhr, Swutsch (Mottenstr. 21)

Wir freuen uns besonders über queere Beiträge, die sich an die Thematik des Weltaidstag anlehnen, wie zum Beispiel zu Geschlecht, Sexualität, sexuellen Identitäten, Stigmatisierung und Wohlbefinden. Hier kannst Du Deinen eigenen Text vorlesen oder auch andere Texte hören rund um Gesundheit, Sexualität etc. Die Oldenburg Aidshilfe bereitet zudem ein vielseitiges Programm vor, unter anderem einen Infostand am 4.12.19 im Mensafoyer Haarentor.

Zeitlich sollte euer Beitrag 5-7 Minuten nicht überschreiten. Ihr könnt sonst auch zwei kurze Texte lesen. Ihr könnt euch gerne anmelden unter schwuref@uol.de, gerne geben wir neuen Gesichtern den Vorrang.

Wir sind gespannt auf einen Abend der Vielfältigkeit, der eine heteronormative Sicht auf Menschen und Gesellschaft aufbricht. Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche sexistische, homo-, bi-, inter-, queer- oder trans*feindliche, rassistische oder in irgendeiner anderen Form menschenverachtende Äußerungen (auch als vermeintlicher “Witz”) auf unserer bunten Bühne keinen Platz haben.

Dazu gibt’s dann zwei Vorbereitungstreffen als Schreibwerkstatt:
19.11. & 26.11. ab 17 Uhr im Swutsch, Mottenstr. 21
Zusammen wollen wir uns an eigene Texte setzen, ausprobieren zu schreiben und erstes Feedback bekommen. Es wird auch kleine Schreibübungen geben für den Einstieg. Komm gern auch, wenn du ganz unerfahren bist, aber Lust auf‘s kreativ sein hast.

AUSFALL: Lesung: Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund, Jayrôme C. Robinet

Krankheitsbedingter Ausfall


Freitag, 08. November 2019 – 18-20 Uhr, A01 0-004

Die Ankündigung des Verlags verspricht nicht zu viel, gelingt es Robinet doch mit jeder Schilderung immer wieder, den Weg der Transition anders darzustellen: mal unterhaltsam und zum Schmunzeln, mal ernst, schmerzhaft oder aussichtslos.
„Jayrôme hat früher als weiße Französin gelebt. Dann zieht er nach Berlin, beginnt Testosteron zu nehmen und erlebt eine zweite Pubertät. Ihm wächst ein dunkler Bart – und plötzlich wird er auf der Straße auf Arabisch angesprochen. Ob im Café, in der Umkleide oder bei der Passkontrolle, er merkt, dass sich nicht nur seine Identität, sondern vor allem das Verhalten seiner Umwelt ihm gegenüber radikal geändert hat. Er kann vergleichen: Wie werde ich als Mann, wie als Frau behandelt? Und was bedeutet es, wenn sich nicht nur das Geschlecht ändert, sondern augenscheinlich auch Herkunft und Alter? Mitreißend erzählt er von seinem queeren Alltag und deckt auf, wie irrsinnig gesellschaftliche Wahrnehmungen und Zuordnungen oft sind.“ (Hanser Verlag, 2019)

Ankündigung der Vollversammlung des Autonomen Schwulenreferates zur Wahl der Referenten, des Finanzbeauftragten und des stellvertretenden Finanzbeauftragten

Die Vollversammlung findet am Mittwoch, 13.11.2019, um 16 Uhr im Raum des Autonomen Schwulenreferates, M1-160, statt.

Wahlberechtigt sind alle schwulen Männer, die an der Carl von Ossietzky Universität immatrikuliert sind.

Tagesordnung

  1. Eröffnung der Vollversammlung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Feststellung und Genehmigung der Tagesordnung
  3. Wahl des Protokollanten
  4. Berichte
  5. Entlastung der Referenten
  6. Wahl der Referenten des Finanzbeauftragten und des stellvertretenden Finanzbeauftragten
  7. Verschiedenes

Die Bewerbungen sind bis zum 06.11.19 bei der Wahlleiter/in des Autonomen Schwulenreferates einzureichen. Die Bewerbung muss bis zur Schließung des AStA-Komplexes an dem Tag an welchem die Frist abläuft eingereicht worden sein.

Die Bewerbungsunterlagen bestehen aus einem formlosen Schreiben aus dem die Bewerbungsabsicht hervorgeht mit Angabe

  • des Alters
  • des vollständigen Namens
  • einer aktuellen Immatrikulationsbescheinigung
  • der Semesteranzahl
  • Studienrichtung
  • Wohnanschrift
  • Bewerbungsabsicht
  • und Unterschrift.

Mehrseitige Bewerbungen müssen kenntlich gemacht werden.

Ansprechpartner sind die Wahlleiter des Autonomen Schwulenreferates.

Judith Butler und die Apologie der Gewalt. Zur Kritik ihrer ideologischen Positionen nach 9/11

Vortrag von Marco Ebert

25.10.2019 | 19 Uhr Raum A01 0-004

Die US-amerikanische Literaturwissenschaftlerin Judith Butler wird an deutschen Universitäten vor allen Dingen mit ihren geschlechtertheoretischen Schriften der frühen 1990er Jahre assoziiert. Ihr politisches Engagement der letzten zwanzig Jahre, das sich in Schriften wie „Precarious Life“ (2004) oder „Frames of War“ (2009) niederschlug, bleibt in der akademischen Rezeption häufig unterbeleuchtet. Diese Texte, die Butler selbst auch als „Ethik der Gewaltlosigkeit“ verstanden wissen will, sollen eine Reflexion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 und dem war on terror darstellen. Explizit richtet sich die Akademikerin dabei an FeministInnen und LGBT-AktivistInnen im Westen. Gerade für diese Gruppen sei es wichtig eine politische Praxis zu entwickeln, die nicht für kriegerische Zwecke westlicher Regierungen instrumentalisiert werden könne. Als zentrale Mittel werden eine Neudefinition von Freiheit und Fortschritt und die Identifikation mit der eigenen Abhängigkeit gefordert.

Was zunächst nach radikalem Pazifismus klingt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Affirmation bestehender Gewaltverhältnisse und Indifferenz gegenüber realem Leid. Der Vortrag widmet sich der Kritik dieser von Butler forcierten Politik. Hierzu werden einige zentrale Textpassagen aus den oben genannten Veröffentlichungen der Autorin besprochen. Es wird zu zeigen sein, warum sich ihre Annahmen über die Gesellschaft nicht für eine emanzipatorische Kritik der sozialen Verhältnisse eignen. In einem zweiten Teil soll zudem dargelegt werden, wie Butler durch den gezielten Einsatz rhetorischer Tricks die eigenen ideologischen Positionen vor Kritik abschottet.

LGBTI*4scholar – Wissenschaftsmentoring für LGBTI* in den Geistes-Kultur-Sprach- und Sozialwissenschaften

Leitung: Dr.Carla Schriever

LGBTI* Studierende können an der Reihe/den Workshops teilnehmen egal ob sie noch im Bachelor sind oder bereits den Master abgeschlossen haben. Die Workshops können einzeln oder als Reihe besucht werden. Teilnehmende der Reihe können am Ende ein Teilnehmer_innenzertifikat erhalten.

Kick-off your PhD – Auf dem Weg zur Promotion (12.10. 10-16 Uhr)

Raum A01-0-005

Kick-off your PhD – Der Gedanke an eine Promotion schwirrt schon länger in deinem Kopf herum? Du möchtest wissen, was dich erwartet und wie du die Herausforderungen am besten meistern kannst? Dann ist dieser Workshop genau das Richtige für dich. Egal ob du noch im Bachelor oder schon mit deiner Masterarbeit fertig bist, im Workshop erhälst du einen intensiven Überblick, was dich im Rahmen der Promotion erwartet, auf was du achten musst und wie du Stolpersteine rechtzeitig bemerkst und aus dem Weg räumst. Inhalte sind unter anderem: Ablauf einer Promotion von der Idee bis zum Titel, Finanzierungsmöglichkeiten, Betreuungssuche und viele hilfreiche Tipps und Tricks auf dem Weg zum Doktortitel

Empower yourself für LGBTI* Wissenschaftler_innen (26.10. 10-16 Uhr)

Raum A07 0-025

Du willst in die Wissenschaft gehen, aber der Weg erscheint dir unglaublich lang und ermüdend? In diesem Workshop erlernst du Strategien, die dich stärken, deinen Weg voller Power weiterzugehen. Du bekommst Methoden an die Hand um Prokastrination zu überwinden, dich wirkungsvoll mit anderen zu vernetzen und ein Selbstverständnis von dir als Wissenschaftler_in zu entwickeln.

Offen für alle für LGBTI* Studierende aus allen Disziplinen.

Brace Yourself – Souverän präsentieren auf Konferenzen ( 9.11. 10-16 Uhr)

Raum A01 0-004

Die eigene Arbeit auf Konferenzen zu präsentieren, ist nicht nur ein Muss für eine wissenschaftliche Karriere sondern auch eine große Herausforderung für die meisten jungen Wissenschaftler_innen. Dieser Workshop supported euch innerhalb eines Tages von der Idee zum fertigen Abstract zu kommen. Nebenbei lernt ihr viel Wissenswertes über Konferenzen, Vortragsaufbau und darüber wie ihr es schafft euer Publikum in euren Bann zu ziehen.

We want fun(ding) – Stipendienakquise für LGBTI* Wissenschaftler_innen ( 23.11. 10-16 Uhr)

Raum A01 0-010 b

Stipendien sind eine großartige Möglichkeit, das eigene Studium oder auch die Promotion zu finanzieren. Trotzdem bewerben sich immer weniger Studierende auf Stipendien, in der Sorge nicht gut genug zu sein – meistens ist dies ein Irrtum! Dieser Workshop stellt dir die größten Förderwerke in Deutschland vor und zeigt dir Möglichkeiten der Bewerbung für ein Stipendium auf. Der Workshop bringt Licht in den Stipendiendschungel.

Teach to inspire – Lehrkonzeptionen entwickeln ( 7.12. 10-16 Uhr)

Raum A01 0-010b

Du möchtest gern an der Universität lehren und ein eigenes Seminar aus deinem Forschungsinteresse entwickeln? In diesem Workshop lernst du, wie du das umsetzen kannst. Zusätzlich ermöglicht dir der Workshop deine eigene Perspektive als zukünftige_r Lehrende_r zu entwickeln und gemeinsam Methoden aus der Hochschuldidaktik kennenzulernen und gemeinsam zu reflektieren.

Me, myself and I – Bewerben in der Wissenschaft (18.1. 10-16 Uhr)

Raum A01 0-010b

In diesem Workshop lernst du den Arbeitsbereich Wissenschaft kennen. Egal ob du erst im Bachelor bist oder schon mit dem Studium fertig, in diesem Workshop lernst du wo und wie du in die Wissenschaft beruflich einsteigen kannst. Im Workshop stelle ich dir die Vor-und Nachteile verschiedener Stellentypen vor und zeige dir wie du einen professionellen wissenschaftlichen Lebenslauf erstellst. Darüber hinaus lernst du auf was du im Vorstellungsgespräch und bei Stellenausschreibungen achten solltest.

Start ins Wintersemester

Moin ihr lieben, hier eine kurze Veranstaltungsübersicht zum Semesterstart, weiteres folgt.

  • 07.10.2019 10-14h Infostand O-Woche
  • 09.10.2019 14-16h QueerCafe O-Woche
  • 16.10.2019 16-18h Plenum
  • 12.10.2019 10-16h WorkshopKick off your PhD – Auf dem Weg zur Promotion Raum A01 0-005
  • 23.10.2019 12-16h QueerBrunch Ersti-Special
  • 25.10.2019 19h Vortrag Marco Ebert – Judith Butler und die Apologie der Gewalt. Zur Kritik ihrer ideologischen Positionen nach 9/11
  • 26.10.2019 10-16h Workshop: Empower yourself für LGBTI*Wissenschaftler_innen Raum A07 0-025
  • 29.10.2019 19h Sofa, Bier und Flirten – Gesprächsabend
  • 06.11.2019 16-18h Vollversammlung schwuler Studenten
  • 08.11.2019 18h Lesung von Jayrôme Robinet
  • 09.11.19 10-16h Workshop: Brace aourself- Souverän präsentieren auf Konferenzen Raum A01 0-004
  • 12.11.2019 19h Sofa, Bier und Brettspiel – Spieleabend
  • 13.11.2019 16-18h Plenum
  • 19.11.2019 17h 1. Vorbereitungstreffen Schreibwerkstatt im Swutsch,
  • 23.11.19 10-16h Workshop: We want fund(ing) – Stipendienakquise für LGBTI*Wissenschaftler_innen Raum A01 0-010b
  • 26.11.2019 17h 2. Vorbereitungstreffen Schreibwerkstatt im Swutsch,
  • 27.11.2019 16-18h Plenum
  • 28.11.2019 bis 1.12.2019 QueerFilmfestival (queerfilmfestival.wordpress.com)
  • 03.12.2019 20h Lesebühne zum Weltaidstag
  • 04.12.2019 11-13h Infostand zum Weltaidstag im Mensafoyer
  • 07.12.2019 10-16h Workshop: Teach to inspire – Lehrkonzeptionen entwickeln Raum A01 0-010 b
  • 10.12.2019 19h Sofa, Bier und Fetisch – Gesprächsabend
  • 11.12.2019 16-18h Plenum
  • 16.01.2019 19h Vortrag – Die Burschenschaft: „Sexualisierter Antisemitismus und deutsche Männlichkeit“
  • 18.01.2020 10-16h Workshop: Me, myself and I – Bewerben in der Wissenschaft Raum A01 0-010b
  • 21.01.2020 18.30h Philosophisches Kino: Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation in der er lebt (Rosa von Praunheim)

What do people do with porn?


Workshop am 29.06.2019, 10-14 Uhr, Anmeldung per Email bis 26.06.19

Wenn es um Pornografie geht steht oft die Frage im Fokus, was der Pornografiekonsum mit den Betrachter*innen macht. Immer häufiger rückt aber eine Betrachtung ins (Forschungs)Feld, die auch die Fragen danach stellt, was die Betrachter*innen mit der Pornografie machen.

Im Workshop werden folgende Punkte thematisiert:

– Was meint Pornografie?

– Empirische Zugänge

– Queere und feministische Pornografie

– Medien- und Materialvorstellung

Die Auseinandersetzung im Workshop ist ein Mix aus Vorträgen, Kleingruppenarbeiten sowie selbstreflektorischen Anteilen.

Referent: Danilo Ziemen ist Sexualpädagoge (isp/gsp) und hat Angewandte Sexualwissenschaft (M.A.) studiert. Er arbeitet mit Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Sexualität.


Queercore: How to Punk a Revolution

[ 17. MAI | 20:00 – 21:40 UHR ]

***** INFOS ZUM KINOFILM *****

🎞 Queercore: How to Punk a Revolution
von Yony Leyser | Deutschland 2017 | 83 Minuten
englisches Original mit deutschen Untertiteln
mit John Waters, Kim Gordon, Beth Ditto

Inhalt:
✍️ ‚Queercore: How to Punk a Revolution‘ beschreibt die Anstrengung, ein ″Etwas″ aus dem ″Nichts″ zu machen. Eine Dokumentation über eine Randgruppe innerhalb einer Randgruppe. Sie taucht in die Welt von Homocore / Queercore ein und zeigt die wechselhaften kulturellen Strömungen der Punkszene der 1980er und 90er Jahre. Regisseur Yony Leyser liefert visuelle Beweise und Interviews mit Gründungsmitgliedern der Bewegung und bietet einen aufschlussreichen Blick auf eine Subkultur, die aus Frustration entstanden ist und sich zu einem Monster der Konformität entwickelt hat, welches die Mitglieder des Aufstandes dazu zwingt, zur Quelle zurückzukehren und schließlich zu versuchen, sie zu zerstören.

Leyser’s visuelle Reise durch Kurzfilme und Bühnenaufführungen, Fotos und Interviews, versucht ein Verständnis der Subkultur zu entwickeln und scheut sich nicht vor Kritik. Assimilation ist ein Thema des Filmes, bei dem die Rebellen an der Front zur Selbstzufriedenheit verführt werden, die Kanten der LGBTQ-Interessen gemildert werden und eine neue Generation von Punkern gezwungen wird, ihren Urschrei an die Bewegung weiterzugeben.

Pressefeedback:
🗒 „Goes beyond cultural anthropology, exploring how queer activism briefly allied itself to the punk movement before becoming its own movement with the gay liberation movement.“ – Toronto Star

Trailer:
📽️ https://t1p.de/Queercore-How-to-Punk-a-Revolution | 1:28 Minuten

Vorfilm:
🎞 Never Drive a Car When You’re Dead
von Gregor Dashuber, Deutschland 2009, 10:20 Minuten

Kooperationsveranstaltung:
🏳‍🌈 Autonomes Schwulenreferat Uni Oldenburg + Unikino Gegenlicht

Ab 19:45 Uhr Einlass & Abendkasse:
🎉 Eintritt frei* | 🍿 Popcorn | 🍫 Süßes | 🥤Getränke

Sichere Herkunftsstaaten? Diskussionsrunde zu Queer und Flucht

Mittwoch, den 12.6.19 um 19h im BIS-Saal, Bibliotheksgebäude, Carl von Ossietzky Universität

Dieses Jahr laden zur Diskussion der Asylpolitik ein, die wir im fishbowl Format mit

  • Amira Mohamed Ali (Die Linke, Mitglied des Bundestags)
  • Hanna Naber (SPD, Mitglied des nds. Landtags)
  • Jens Parker (Die Grünen, Arbeitsgruppe Queer)
  • Nazanin Ghafouri (Flüchtlingsrat Bremen)
  • Ali N. Tutar (Queeraspora, RAT&TAT–Zentrum für queeres Leben e.V.)
  • Konstantin Sherstyuk (Quarteera e.V.)
  • Constanze Schnepf (IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.)
  • Amnesty International (Infostand)

durchführen. Dabei sind alle eingeladen, sich einzubringen und sich mit den Fragen nach einer angemessenen Asylpolitik, also der Frage nach sicheren Herkunftsländern, Fluchtwegen und der politischen/gesellschaftlichen Gestaltung des Umgangs mit geflüchteten Menschen, zu beschäftigen. Der Fokus liegt dabei auf schwulen_queeren Menschen in Oldenburg und umzu.


Durch das fishbowl Format haben alle die Möglichkeit sich nach kurzen Eingangsstatements der geladenen Gäste mit in die Diskussionsrunde zu setzen und mitzudiskutieren.


„Gendered discourse markers in Language?“

Das Autonome Schwulenreferat lädt ein zum Workshop:

Dens Dimins

Am Donnerstag, 24.01.2019 18:15 Uhr in A4 4-407


The talk is dedicated to gendered discourse markers in language. The notion of gender is a social construct (Simone de Beauvoir) that is characterized by hybridity. In literature, we speak of women’s writing, feminist writing, queer writing, conventional male chauvinist writing? What makes a writing masculine, feminine, queer? What factors are at play? Is there a special gendered relationship in the writing of the subject according to which gender group he, she or it belongs? Does the gendered construct depend on any particular society, be it patriarchal, liberal, totalitarian etc.? Michel Foucault notes that juridical systems of power produce the subjects they subsequently come to represent. Is gender variable, volitional, a matter of choice we represent? Which are the linguistic means of gender group identification apart from purely grammatical gender-assignment?

Dens Dimins is a PhD student in general linguistic from the University of Iceland. He was born in Latvia and studied classical philology and French. He has translated fiction from French, Icelandic, Bulgarian, Russian, German, Italian and Greek. He has taught literary theory. His interests include various disciplines of philology and contemporary philosophy.