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Online-Lesung mit Julian Mars am 20. Juni

Liebe Freunde des autonomen Schwulenreferates, liebe Community,
der CSD 2020 findet nicht statt – dafür aber in unserem Online-Programm. Denn wir wollen unbedingt weiterhin Stellung beziehen und Farbe zeigen, für Toleranz und das Miteinander – besonders in Zeiten wie diesen. Darüber hinaus möchten wir weiterhin mit Euch und mit den Menschen, die wir schon lange vor der Corona-Krise in unser Sommer-Semester Programm eingeladen hatten, im Gespräch bleiben und auf diesem Wege für Sichtbarkeit sorgen.

Aktuell planen wir eine Online-Lesung mit Julian Mars, der uns aus seinem neuen Roman “Lass uns von hier verschwinden” lesen wird. Diese findet am 20.06.2020 um 19 Uhr über den Server der Uni Oldenburg statt. Zur Teilnahme klickt auf diesen Link:
https://studconf.uol.de/b/sch-dkz-7kq

In “Lass uns von hier verschwinden” erzählt Julian Mars die Geschichte von Felix weiter. Wer sein Debüt “Jetzt sind wir jung” gelesen hat, kann sich auf eine Fortsetzung freuen. Wer das noch nicht getan hat, sollte das zwar unbedingt nachholen, kann aber auch mit dem neuen Roman beginnen.

Darüber hinaus:
Wir sind auch weiterhin komplett und in vollem Umfang für Euch da. Das heißt – unsere Bibliothek steht Euch zu Verfügung. Daher erreicht ihr uns am besten per E-Mail. Wir arbeiten „ganz normal“ weiter – nur eben nach Absprache. Wir schreiben zurück, rufen zurück oder können mit euch per Videochat kommunizieren.

Vorankündigung: 20.06.2020

Anstatt des CSD Nordwest haben wir Julian Mars zu einer online Lesung seines Buches “Lass uns von hier verschwinden” begeistern können. Näheres erfahrt ihr in Kürze hier.

Schon mal zum Buch: https://www.sissymag.de/julian-mars-lass-uns-von-hier-verschwinden/

Lesung: Julian Mars “Jetzt sind wir jung”

15. April 2020 um 19 Uhr A08 1-116

Als ob die Sache mit dem Erwachsenwerden nicht schon kompliziert genug wäre! Felix fragt sich, warum es ihm manche Menschen besonders schwer machen müssen. Seine Mutter will ihn einfach nicht loslassen, seine Freunde gehen ihm die meiste Zeit auf die Nerven – und dann ist auch noch sein Ex-Freund Martin plötzlich zurück in der Stadt. Felix weiß, dass die beiden eher früher als später aufeinandertreffen werden. Und er hat gute Gründe, sich vor der überfälligen Aussprache zu fürchten. Irgendwann fängt das Leben an, ernst zu werden. Und Felix hat das Gefühl, dass dieser Moment unmittelbar bevorsteht.

Spring Break: Barcamp im Waldschlösschen


Do, 30.04.2020  — So, 03.05.2020

“Endlich, 2020 ist es soweit, die erste Springbreak geht als queeres Barcamp an den Start. Egal, ob queer, schwul, trans*, nichtbinär, a-spec, lesbisch, Demi-Boy, poly, … – Du bist eingeladen, dich ein Wochenende lang mit anderen jungen LSBTIQ*+ auszutauschen, Wissen zu teilen, Spaß zu haben, über Utopien zu fantasieren, zu fachsimpeln, Dich zu vernetzen und Dinge praktisch auszuprobieren. “

Schaut mal rein, hier findet ihr weitere Infos:

https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=151

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt

Dienstag, 21. Januar um 18:30 Uhr | Philosophisches Kino | cine k

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt 
Regie: Rosa von Praunheim, Deutschland 1971, 67 Min.

Daniel (Bern Feuerheim) kommt nach Berlin und lernt dort zunächst Clemens (Berryt Bohlen) und später das Leben der Schwulenszene kennen. Sowohl die scheinbare Idylle der bürgerlichen Familie, als auch die neue Freiheit der Homosexuellen in der Großstadt in den 1970er-Jahren scheitern für ihn. Diese Situation wird zum einen durch die schwulenfeindliche Mehrheitsgesellschaft, zum anderen aber auch durch die damit verbundene Anpassung der Schwulen selbst erzeugt.

Rosa von Praunheim lieferte mit diesem Skandalfilm nicht nur einen der wichtigsten Bezugspunkte der Schwulenbewegung der 1970er-Jahre. Er sorgte darüber hinaus auch für eine noch heute relevante Diskussionsgrundlage über die Selbstverortung nicht nur der Homosexuellen, inner- und außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft.

Lesebühne zum Weltaidstag

3.12.19, 20h, Swutsch, Mottenstr. 21

Wir freuen uns besonders über queere Beiträge, die sich an die Thematik des Weltaidstag anlehnen, wie zum Beispiel zu Geschlecht, Sexualität, sexuellen Identitäten, Stigmatisierung und Wohlbefinden.

Zeitlich sollte euer Beitrag 5-7 Minuten nicht überschreiten. Ihr könnt sonst auch zwei kurze Texte lesen. Ihr könnt euch gerne anmelden unter schwuref@uol.de, gerne geben wir neuen Gesichtern den Vorrang.

Wir sind gespannt auf einen Abend der Vielfältigkeit, der eine heteronormative Sicht auf Menschen und Gesellschaft aufbricht. Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche sexistische, homo-, bi-, inter-, queer- oder trans*feindliche, rassistische oder in irgendeiner anderen Form menschenverachtende Äußerungen (auch als vermeintlicher “Witz”) auf unserer bunten Bühne keinen Platz haben.

—-Dazu gibt’s dann zwei Vorbereitungstreffen:

Schreibwerkstatt

19.11. & 26.11. ab 17 Uhr im Swutsch, Mottenstr. 21

Zusammen wollen wir uns an eigene Texte setzen, ausprobieren zu schreiben und erstes Feedback bekommen. Es wird auch kleine Schreibübungen geben für den Einstieg. Komm gern auch, wenn du ganz unerfahren bist, aber Lust auf‘s kreativ sein hast. 

Lesebühne zum Weltaidstag

03.12.2019, 20 Uhr, Swutsch (Mottenstr. 21)

Wir freuen uns besonders über queere Beiträge, die sich an die Thematik des Weltaidstag anlehnen, wie zum Beispiel zu Geschlecht, Sexualität, sexuellen Identitäten, Stigmatisierung und Wohlbefinden. Hier kannst Du Deinen eigenen Text vorlesen oder auch andere Texte hören rund um Gesundheit, Sexualität etc. Die Oldenburg Aidshilfe bereitet zudem ein vielseitiges Programm vor, unter anderem einen Infostand am 4.12.19 im Mensafoyer Haarentor.

Zeitlich sollte euer Beitrag 5-7 Minuten nicht überschreiten. Ihr könnt sonst auch zwei kurze Texte lesen. Ihr könnt euch gerne anmelden unter schwuref@uol.de, gerne geben wir neuen Gesichtern den Vorrang.

Wir sind gespannt auf einen Abend der Vielfältigkeit, der eine heteronormative Sicht auf Menschen und Gesellschaft aufbricht. Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche sexistische, homo-, bi-, inter-, queer- oder trans*feindliche, rassistische oder in irgendeiner anderen Form menschenverachtende Äußerungen (auch als vermeintlicher “Witz”) auf unserer bunten Bühne keinen Platz haben.

Dazu gibt’s dann zwei Vorbereitungstreffen als Schreibwerkstatt:
19.11. & 26.11. ab 17 Uhr im Swutsch, Mottenstr. 21
Zusammen wollen wir uns an eigene Texte setzen, ausprobieren zu schreiben und erstes Feedback bekommen. Es wird auch kleine Schreibübungen geben für den Einstieg. Komm gern auch, wenn du ganz unerfahren bist, aber Lust auf‘s kreativ sein hast.

AUSFALL: Lesung: Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund, Jayrôme C. Robinet

Krankheitsbedingter Ausfall


Freitag, 08. November 2019 – 18-20 Uhr, A01 0-004

Die Ankündigung des Verlags verspricht nicht zu viel, gelingt es Robinet doch mit jeder Schilderung immer wieder, den Weg der Transition anders darzustellen: mal unterhaltsam und zum Schmunzeln, mal ernst, schmerzhaft oder aussichtslos.
„Jayrôme hat früher als weiße Französin gelebt. Dann zieht er nach Berlin, beginnt Testosteron zu nehmen und erlebt eine zweite Pubertät. Ihm wächst ein dunkler Bart – und plötzlich wird er auf der Straße auf Arabisch angesprochen. Ob im Café, in der Umkleide oder bei der Passkontrolle, er merkt, dass sich nicht nur seine Identität, sondern vor allem das Verhalten seiner Umwelt ihm gegenüber radikal geändert hat. Er kann vergleichen: Wie werde ich als Mann, wie als Frau behandelt? Und was bedeutet es, wenn sich nicht nur das Geschlecht ändert, sondern augenscheinlich auch Herkunft und Alter? Mitreißend erzählt er von seinem queeren Alltag und deckt auf, wie irrsinnig gesellschaftliche Wahrnehmungen und Zuordnungen oft sind.“ (Hanser Verlag, 2019)