Workshop: “What do people do with porn?“

Wenn es um Pornografie geht steht oft die Frage im Fokus, was der Pornografiekonsum mit den Betrachter*innen macht. Immer häufiger rückt aber eine Betrachtung ins (Forschungs)Feld, die auch die Fragen danach stellt, was die Betrachter*innen mit der Pornografie machen.

Im Workshop werden folgende Punkte thematisiert:

  • Was meint Pornografie?
  • Empirische Zugänge
  • Queere und feministische Pornografie
  • Medien- und Materialvorstellung

Die Auseinandersetzung im Workshop ist ein Mix aus Vorträgen, Kleingruppenarbeiten sowie selbstreflektorischen Anteilen.

Referent: Danilo Ziemen ist Sexualpädagoge (isp/gsp) und hat Angewandte Sexualwissenschaft (M.A.) studiert. Er arbeitet mit Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Sexualität.

11.01.2019, 16-20 Uhr, Anmeldung an schwuref@uol.de

PM: AkzepTANZ doch mal – für eine vielfältige Bewegung

Das Autonome Schwulenreferat und der Allgemeine StudierendenAusschuss der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg unterstützen den Christopher Street Day Nordwest in Oldenburg in diesem Jahr und rufen zur Teilnahme auf.

Wir nehmen das offizielle Motto des CSD Nordwest „Was wollt ihr denn noch? Akzeptanz!“ zum Anlass, für unsere Arbeit ähnliches einzufordern. Wir laden die Studierenden sowie auch alle Anderen ein, mit uns an der Parade und den Begleitveranstaltungen teilzunehmen unter unserem Leitsatz „AkzepTANZ doch mal – für eine vielfältige Bewegung!“.

Häufig werden in der Diskussion um sexuelle Orientierung Menschen als gesund, weiß, schwul und cis wahrgenommen. Für uns ist es jedoch wichtig eine Bewegung in der Studierendenschaft und in der Region Oldenburg zu unterstützen, die die Vielfalt sexueller Orientierungen, Gender und Körperfähigkeiten im Kampf gegen Diskriminierung wahrnimmt und möglichst einbindet. Dabei streiten wir für Akzeptanz, für eine bestärkende Anerkennung jedes Einzelnen an unserer Universität und in unserer Umgebung. Doch damit nicht jede einzelne Person allein für ihre Rechte und Anerkennung kämpfen muss fördern wir durch Beratungsangebote, durch eigene Veranstaltungen und Referent_innen den Austausch, das Vernetzen, das Lernen und das Fortbestehen in einer gemeinsamen Bewegung.

Am 9. Juni zeigen wir in Kooperation mit der CSD Filmrolle und dem cine k den Film „Überleben in Neukölln“, der die Vielfalt in dem Berliner Stadtteil dokumentiert. Am 13. Juni zeigen wir in Kooperation mit dem Kino Gegenlicht den Film „Paris is Burning“ mit einer anschließenden Diskussion. In einer Podiumsdiskussion am 14. Juni setzen wir uns mit Diskriminierung und Akzeptanz im Sport auseinander. Am 16. Juni nehmen wir mit einem Wagen an der Parade teil und laden Alle ein, mit uns an diesem Tag für eine vielfältige Bewegung und die Akzeptanz ebendieser auf die Straßen zu gehen.

Termine:

9.6.18 20h cine k: Film „Überleben in Neukölln“

13.6.18 20h Kino Gegenlicht, Unikum: Film „Paris is Burning“

14.6.18 19h, Raum A01-0-008, Campus Haarentor: Podiumsdiskussion „Akzeptanz und Diskriminierung im Sport“

Podiumsdiskussion zu Akzeptanz und Diskriminierung im Sport

14.06.18 um 19 Uhr in Raum A01 0-008, Universität Oldenburg

Zum diesjährigen Motto des CSD Nordwest „Was wollt ihr denn noch? Akzeptanz!“ und zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland beschäftigen wir uns mit der Frage nach Akzeptanz und Vielfalt im Sport. Die Podiumsdiskussion mit politischen Vertreter_innen und Gästen aus Sportvereinen und Fanclubs findet am Donnerstag vor der CSD-Parade, den 14.06.18, an der Universität Oldenburg statt.

  • Sebastian Beer, Landesarbeitsgemeinschaft Queer, Bündnis 90/Die Grünen
  • Linus Horke, Vorstand VfB für alle e.V.
  • Daniel Kaszanics, Landesmedien- und Datenschutzbeauftragter im CDU Landesverband Oldenburg
  • Christian Linker, Geschäftsführung Rat und Tat Bremen e.V. und Green Hot Spots – Werder Bremen Queer Fans
  • Jan Sodtke, Vorstand Homosexueller Sportverein Oldenburg e.V.

Wie wird mit LGBTIQ* Personen in Mannschaften und Sportverbänden umgegangen? Welchen Reaktionen sind Personen ausgesetzt, die sich in ihrem Sport outen? Wie reagieren Fanclubs auf Outings von Spieler_innen und wie unterstützen sie diese? Was sind Gründe, eigene LGBTIQ* Sportverbände zu gründen? Welche Unterstützung von gesellschaftspolitischer Seite wird gebraucht für einen Aufbau von Akzeptanz und einen Abbau von Diskriminierungen? Nach einer Diskussion auf dem Podium sind alle eingeladen, weiter über ihre persönlichen Erfahrungen und die Situation von LGBTIQ* Personen im Sport zu sprechen.

Homoerotik in Sherlock Holmes

„Ich bin nicht schwul. Er vielleicht. Ich weiß nicht. Es spielt keine Rolle“ – Erkunden des homoerotischen Subtextes in Sherlock Holmes und BBCs Sherlock
 
Vortrag am 16.5.18, 18h in A01 0-004
 
Seit der Veröffentlichung der ersten Sherlock Holmes Geschichte „Eine Studie in Scharlachrot“ von Sir Arthur Conan Doyle, ist Sherlock Holmes eine der bekanntesten literarischen Figuren der Welt geworden. Genau so bekannt ist aber auch seine besondere Partnerschaft zu Dr. John Watson, der ihn stets auf seinen Abenteuern begleitet und diese später zu Papier bringt und veröffentlicht.
Der Vortrag wird sich mit der Beziehung zwischen Holmes und Watson befassen und den homoerotischen Subtext erkunden, der sich abzuspielen scheint. Dabei wird die Theorie aufgegriffen Mary Morstan, Watsons Ehefrau, sei nur eine Erfindung um seine Beziehung zu Holmes zu verheimlichen. Des Weiteren werden Schlüsselereignisse der Erzählungen interpretiert und auf die BBC Serie Sherlock übertragen, welche kinematografisch mit vielen queeren und romantischen Elementen arbeitet. Dazu kommt ein Ausblick auf die Effekte dieser Drehweise auf das Publikum und wo die Grenze zwischen Witz und Queerbait liegt.
 
Den Vortrag Spencer Schmaeck, 2. FS Pädagogik/Gender Studies.

Bunte Bühne – für eine bunte Welt!

Anlässlich des internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit (IDAHOTI*), der jedes Jahr weltweit am 17. Mai begangen wird, wollen wir mit euch eine offene, bunte Bühne gestalten – für Akzeptanz, Empowerment und Emanzipation.
In Kooperation mit dem autonomen Feministischen Referat und dem autonomen Schwulenreferat soll ein Abend entstehen, an dem sich alle ausprobieren und wohlfühlen können.
Egal ob Musik, Texte, Theater, Tanz, Akrobatik – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!*
Wir freuen uns besonders über queere Beiträge, die sich an die Thematik des IDAHOTI* anlehnen. Neben Themen wie Geschlecht, Rollenzuschreibungen, sexuellen Identitäten und Diskriminierung steht es euch aber selbstverständlich auch frei, uns eure Ideen vorzuschlagen, die darüber hinausgehen.

Zeitlich sollte euer Beitrag 10-15 Minutennicht überschreiten.

 

Wir sind gespannt auf einen Abend der Vielfältigkeit, der eine heteronormative Sicht auf Menschen und Gesellschaft aufbricht. Unsere Welt ist bunt – lasst uns ihre Farben zeigen!

 

Die Veranstaltung wird in der KuBar, Jade Hochschule Campus Oldenburg, stattfinden und Beginn soll gegen 19 Uhr sein.

Bei Anmeldungen und/oder Nachfragen schreibt gerne eine Mail an:

femref@uol.de oder schwuref@uol.de

 

* Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche sexistische, homo-, bi-, inter-, queer- oder trans*feindliche, rassistische oder in irgendeiner anderen Form menschenverachtende Äußerungen (auch als vermeintlicher “Witz”) auf unserer bunten Bühne keinen Platz haben.