„Gendered discourse markers in Language?“

Das Autonome Schwulenreferat lädt ein zum Workshop:

Dens Dimins

Am Donnerstag, 24.01.2019 18:15 Uhr in A4 4-407


The talk is dedicated to gendered discourse markers in language. The notion of gender is a social construct (Simone de Beauvoir) that is characterized by hybridity. In literature, we speak of women’s writing, feminist writing, queer writing, conventional male chauvinist writing? What makes a writing masculine, feminine, queer? What factors are at play? Is there a special gendered relationship in the writing of the subject according to which gender group he, she or it belongs? Does the gendered construct depend on any particular society, be it patriarchal, liberal, totalitarian etc.? Michel Foucault notes that juridical systems of power produce the subjects they subsequently come to represent. Is gender variable, volitional, a matter of choice we represent? Which are the linguistic means of gender group identification apart from purely grammatical gender-assignment?

Dens Dimins is a PhD student in general linguistic from the University of Iceland. He was born in Latvia and studied classical philology and French. He has translated fiction from French, Icelandic, Bulgarian, Russian, German, Italian and Greek. He has taught literary theory. His interests include various disciplines of philology and contemporary philosophy.

Queer Tango Workshop

Samstag, 9.2.19, 14-18.30 Uhr
Jenseits der typischen Mann/Frau-Klischees wollen wir den Tango erforschen, in beiden Rollen tanzen lernen und ganz viel Spaß haben. Denn: Tango ist nicht nur erotisch, er ermöglicht auch eine tiefe Begegnung mit uns selbst, mit der Musik und natürlich mit unserem Gegenüber. Dieser wortlose Dialog, als den wir den Tango verstehen, kann sehr berühren.
Dabei wollen wir beim Tanzen im Kontakt mit der Person gegenüber stehen, und so auch ohne viele Figuren schon in eine gemeinsame Bewegung kommen.  Wir schauen uns einzelne Tango-Elemente und erste kleine Figuren an und üben das das Spiel mit der Improvisation.
Willkommen sind alle, Tango-Neulinge genauso wie als Tango-Erfahrene! Ihr könnt euch gerne alleine anmelden und braucht keine*n Tanzpartner*in. Wir tanzen am Anfang alles in beiden Rollen – wenn du also schon Tango tanzt, ist dies eine gute Gelegenheit, die andere Rolle zu erlernen!
Den Workshop leiten Tanja und Frauke von On Dancefloor aus Bremen.
Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis Montag, 4.2.19 per Email oder schaut einfach im Autonomen Schwulenreferat/AStA-Trakt  vorbei. Wir freuen uns zudem über eine Spende von 5€ für den Workshop, die wir an die Aidshilfe Oldenburg weiterleiten.

 

Theaterbesuch „Russian Boy“ des Staatstheaters

29.11.18, 20 Uhr, Exerzierhalle/Pferdemarkt
Gemeinsam wollen wir das neue Kulturticket nutzen und die Produktion „Russian Boy“ des Staatstheaters am 29.11.18 in der Exerzierhalle besuchen. Mit dem Kulturticket haben Studis freien Eintritt in alle Eigenproduktionen des Staatstheaters(*). Meldet euch gern im Referat, dann können wir den Besuch und das Besorgen der Karten koordinieren.
„Sehr unaufgeregt, mit leisem Humor erzählt der junge russische Autor Dimitrij Sokolov vom Streben nach Glück seiner vier Protagonist*innen. Die persönlichen, sehr intimen Geschichten und Schicksale werden jedoch zum Politikum, weil sie in Russland stattfinden, einem Land, in dem Homophobie zum guten Ton gehört und Homosexualität in der Gesellschaft tabuisiert wird.“
(*)Freier Eintritt in alle Eigenproduktionen des Staatstheaters (Premieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen ausgenommen). Reservierung ist normalerweise nicht möglich; die Karten stehen jeweils am Veranstaltungstag zu den regulären Kassenzeiten zur Verfügung. Wir stehen mit dem Staatstheater zwecks Reservierung in Kontakt.

PM: AkzepTANZ doch mal – für eine vielfältige Bewegung

Das Autonome Schwulenreferat und der Allgemeine StudierendenAusschuss der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg unterstützen den Christopher Street Day Nordwest in Oldenburg in diesem Jahr und rufen zur Teilnahme auf.

Wir nehmen das offizielle Motto des CSD Nordwest „Was wollt ihr denn noch? Akzeptanz!“ zum Anlass, für unsere Arbeit ähnliches einzufordern. Wir laden die Studierenden sowie auch alle Anderen ein, mit uns an der Parade und den Begleitveranstaltungen teilzunehmen unter unserem Leitsatz „AkzepTANZ doch mal – für eine vielfältige Bewegung!“.

Häufig werden in der Diskussion um sexuelle Orientierung Menschen als gesund, weiß, schwul und cis wahrgenommen. Für uns ist es jedoch wichtig eine Bewegung in der Studierendenschaft und in der Region Oldenburg zu unterstützen, die die Vielfalt sexueller Orientierungen, Gender und Körperfähigkeiten im Kampf gegen Diskriminierung wahrnimmt und möglichst einbindet. Dabei streiten wir für Akzeptanz, für eine bestärkende Anerkennung jedes Einzelnen an unserer Universität und in unserer Umgebung. Doch damit nicht jede einzelne Person allein für ihre Rechte und Anerkennung kämpfen muss fördern wir durch Beratungsangebote, durch eigene Veranstaltungen und Referent_innen den Austausch, das Vernetzen, das Lernen und das Fortbestehen in einer gemeinsamen Bewegung.

Am 9. Juni zeigen wir in Kooperation mit der CSD Filmrolle und dem cine k den Film „Überleben in Neukölln“, der die Vielfalt in dem Berliner Stadtteil dokumentiert. Am 13. Juni zeigen wir in Kooperation mit dem Kino Gegenlicht den Film „Paris is Burning“ mit einer anschließenden Diskussion. In einer Podiumsdiskussion am 14. Juni setzen wir uns mit Diskriminierung und Akzeptanz im Sport auseinander. Am 16. Juni nehmen wir mit einem Wagen an der Parade teil und laden Alle ein, mit uns an diesem Tag für eine vielfältige Bewegung und die Akzeptanz ebendieser auf die Straßen zu gehen.

Termine:

9.6.18 20h cine k: Film „Überleben in Neukölln“

13.6.18 20h Kino Gegenlicht, Unikum: Film „Paris is Burning“

14.6.18 19h, Raum A01-0-008, Campus Haarentor: Podiumsdiskussion „Akzeptanz und Diskriminierung im Sport“

Podiumsdiskussion zu Akzeptanz und Diskriminierung im Sport

14.06.18 um 19 Uhr in Raum A01 0-008, Universität Oldenburg

Zum diesjährigen Motto des CSD Nordwest „Was wollt ihr denn noch? Akzeptanz!“ und zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland beschäftigen wir uns mit der Frage nach Akzeptanz und Vielfalt im Sport. Die Podiumsdiskussion mit politischen Vertreter_innen und Gästen aus Sportvereinen und Fanclubs findet am Donnerstag vor der CSD-Parade, den 14.06.18, an der Universität Oldenburg statt.

  • Sebastian Beer, Landesarbeitsgemeinschaft Queer, Bündnis 90/Die Grünen
  • Linus Horke, Vorstand VfB für alle e.V.
  • Daniel Kaszanics, Landesmedien- und Datenschutzbeauftragter im CDU Landesverband Oldenburg
  • Christian Linker, Geschäftsführung Rat und Tat Bremen e.V. und Green Hot Spots – Werder Bremen Queer Fans
  • Jan Sodtke, Vorstand Homosexueller Sportverein Oldenburg e.V.

Wie wird mit LGBTIQ* Personen in Mannschaften und Sportverbänden umgegangen? Welchen Reaktionen sind Personen ausgesetzt, die sich in ihrem Sport outen? Wie reagieren Fanclubs auf Outings von Spieler_innen und wie unterstützen sie diese? Was sind Gründe, eigene LGBTIQ* Sportverbände zu gründen? Welche Unterstützung von gesellschaftspolitischer Seite wird gebraucht für einen Aufbau von Akzeptanz und einen Abbau von Diskriminierungen? Nach einer Diskussion auf dem Podium sind alle eingeladen, weiter über ihre persönlichen Erfahrungen und die Situation von LGBTIQ* Personen im Sport zu sprechen.

Homoerotik in Sherlock Holmes

„Ich bin nicht schwul. Er vielleicht. Ich weiß nicht. Es spielt keine Rolle“ – Erkunden des homoerotischen Subtextes in Sherlock Holmes und BBCs Sherlock
 
Vortrag am 16.5.18, 18h in A01 0-004
 
Seit der Veröffentlichung der ersten Sherlock Holmes Geschichte „Eine Studie in Scharlachrot“ von Sir Arthur Conan Doyle, ist Sherlock Holmes eine der bekanntesten literarischen Figuren der Welt geworden. Genau so bekannt ist aber auch seine besondere Partnerschaft zu Dr. John Watson, der ihn stets auf seinen Abenteuern begleitet und diese später zu Papier bringt und veröffentlicht.
Der Vortrag wird sich mit der Beziehung zwischen Holmes und Watson befassen und den homoerotischen Subtext erkunden, der sich abzuspielen scheint. Dabei wird die Theorie aufgegriffen Mary Morstan, Watsons Ehefrau, sei nur eine Erfindung um seine Beziehung zu Holmes zu verheimlichen. Des Weiteren werden Schlüsselereignisse der Erzählungen interpretiert und auf die BBC Serie Sherlock übertragen, welche kinematografisch mit vielen queeren und romantischen Elementen arbeitet. Dazu kommt ein Ausblick auf die Effekte dieser Drehweise auf das Publikum und wo die Grenze zwischen Witz und Queerbait liegt.
 
Den Vortrag Spencer Schmaeck, 2. FS Pädagogik/Gender Studies.