Homoerotik in Sherlock Holmes

„Ich bin nicht schwul. Er vielleicht. Ich weiß nicht. Es spielt keine Rolle“ – Erkunden des homoerotischen Subtextes in Sherlock Holmes und BBCs Sherlock
 
Vortrag am 16.5.18, 18h in A01 0-004
 
Seit der Veröffentlichung der ersten Sherlock Holmes Geschichte „Eine Studie in Scharlachrot“ von Sir Arthur Conan Doyle, ist Sherlock Holmes eine der bekanntesten literarischen Figuren der Welt geworden. Genau so bekannt ist aber auch seine besondere Partnerschaft zu Dr. John Watson, der ihn stets auf seinen Abenteuern begleitet und diese später zu Papier bringt und veröffentlicht.
Der Vortrag wird sich mit der Beziehung zwischen Holmes und Watson befassen und den homoerotischen Subtext erkunden, der sich abzuspielen scheint. Dabei wird die Theorie aufgegriffen Mary Morstan, Watsons Ehefrau, sei nur eine Erfindung um seine Beziehung zu Holmes zu verheimlichen. Des Weiteren werden Schlüsselereignisse der Erzählungen interpretiert und auf die BBC Serie Sherlock übertragen, welche kinematografisch mit vielen queeren und romantischen Elementen arbeitet. Dazu kommt ein Ausblick auf die Effekte dieser Drehweise auf das Publikum und wo die Grenze zwischen Witz und Queerbait liegt.
 
Den Vortrag Spencer Schmaeck, 2. FS Pädagogik/Gender Studies.

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